Eine eigenständige, klar definierte Leitfarbe wirkt wie ein Leuchtturm in komplexen Regalwelten. Achte auf ausreichenden Kontrast zum Umfeld, reproduzierbare Druckwerte und Barrierefreiheit. Verifiziere Abweichungen unterschiedlicher Materialien und Druckverfahren. Ergänze sekundäre Akzente sparsam, um Hierarchie zu bewahren. Teste Farbfelder im Kontext von Wettbewerbern und triff bewusste Entscheidungen, die langfristige Wiedererkennung systematisch sichern.
Über die reine Grafik hinaus zählt die Form: Flaschenhälse, Kartonstanzungen, Verschlusslösungen. Eine prägnante Silhouette bleibt auch aus der Entfernung lesbar und stiftet Differenzierung in der Kategorie. Denke dreidimensional: Front, Flanken, Top. Plane, wie Produkte gestapelt, gedreht oder teilverdeckt erscheinen. So bleibt das Markensignal stabil, selbst wenn Händler die Präsentation kreativ oder eng bestücken.
Schrift vermittelt Tonalität: vertrauenswürdig, progressiv, verspielt. Wähle Familien mit guter Lesbarkeit in kleinen Graden, robustem Kerning und sauberer Reproduzierbarkeit. Definiere Rollen: Markenname als Primär, Nutzenbotschaft sekundär, Pflichttexte geordnet. Vermeide zu viele Stile, halte Zeilenlängen kurz und achte auf ausreichenden Kontrast. So entsteht eine Stimme, die sofort verstanden und positiv erinnert wird.